Blog · 21. August 2026

WordPress selbst pflegen: Was jeder Seitenbetreiber können sollte — und wo die Grenze liegt

Texte ändern, Bilder tauschen, Beiträge anlegen — das gehört in die eigenen Hände. Die Handgriffe, die sich in 90 Minuten lernen lassen, und die drei Dinge, die man besser lässt.

Es gibt zwei Arten von WordPress-Seiten: die, deren Betreiber jede Textänderung extern beauftragen (drei Tage Wartezeit, Minimum-Rechnung), und die, deren Betreiber die Alltags-Handgriffe selbst können. Der Unterschied ist keine Begabung — es sind ungefähr 90 Minuten gezeigte Praxis.

Was in die eigenen Hände gehört

  • Texte ändern und Seiten anlegen — im Block-Editor oder Ihrem Page-Builder
  • Bilder richtig einsetzen — passende Größe vor dem Upload, Alt-Text dazu (gut für Barrierefreiheit und Suchmaschinen zugleich)
  • Beiträge veröffentlichen — mit Kategorie, Auszug und ordentlicher Überschriftenstruktur
  • Menüs pflegen — den neuen Ratgeber auch verlinken, nicht nur veröffentlichen
  • Den Zustand der Seite lesen — was bedeuten Update-Hinweise, wann war das letzte Backup, was sagt das Sicherheits-Plugin?

Die drei Dinge, die man besser lässt

  1. Plugins „einfach mal” installieren. Jedes Plugin ist Code von Fremden mit vollem Zugriff. Erst prüfen (oder prüfen lassen), dann installieren.
  2. Updates ohne Backup klicken. Meistens geht es gut. Wenn nicht, entscheidet das Backup darüber, ob es eine Anekdote oder ein Notfall wird.
  3. Im Theme-Code editieren. Änderungen am Theme überleben das nächste Update nicht — dafür gibt es Child-Themes, und die sind Entwicklerland.

Der schnellste Weg dahin

Anleitungen und Videos erklären generisches WordPress — Ihre Seite hat aber Ihr Theme, Ihren Builder, Ihre Eigenheiten. Unsere WordPress-Schulung (1:1) (149 €, 90 Minuten) findet an Ihrer echten Seite statt, mit Aufzeichnung zum Nachschauen, Spickzettel und zwei Wochen Nachfragerecht. Danach gehören die Alltags-Handgriffe Ihnen.